Umgang mit der aktuellen Erkrankung COVID-19

DIE SVG CONSULT INFORMIERT // STAND 02.03.2020

Wie in den Medien zu entnehmen ist, verbreitet sich zurzeit ein Corona-Virus (SARS-CoV-2) in Europa. Zunächst war es gelungen, Infektionsherde schnell festzustellen und so eine Ausbreitung einzudämmen. Das damals betroffene Unternehmen aus Bayern stellte einige Tage auf einen Notbetrieb um; mögliche Betroffene kamen in Quarantäne. Heute haben nahezu alle Personen die Erkrankung überstanden.

In der aktuellen Situation wird es leider immer schwerer, einzelne Ausgangsherde zu identifizieren. So haben die bereits infizierten Personen zahlreiche Kontakte gehabt, welche sich ebenfalls angesteckt haben könnten. Die Quarantäne von möglichen Infizierten soll dazu beitragen, die Verbreitung des Virus zu verzögern. Eine flächendeckende Ausbreitung des Virus könnte jedoch nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts bevorstehen.

Was bedeutet das für die Unternehmen in der Logistik?

Es besteht die Möglichkeit, dass in kurzer Zeit mehrere Mitarbeiter für eine Dauer von mindestens 14 Tagen in einer Quarantäne zuhause bleiben müssen. Insbesondere Personen, die Kontakt zu vielen verschiedenen Menschen haben, können zur Verbreitung des Virus beitragen. Hierzu zählen auch Berufskraftfahrer und Außendienstmitarbeiter. Uns wurde bekannt, dass in ersten Speditionen Mitarbeiter auf Corona getestet werden und zu Hause bleiben müssen.

Was können Unternehmen in der Logistik präventiv unternehmen?

Wie in allen außergewöhnlichen Situationen können Sie nur angemessen reagieren, wenn Sie sich mit entsprechenden Szenarien auseinandergesetzt haben. Dazu haben wir Ihnen aus der Erfahrung unseres KrisenManagementPlan (KMP) ein paar Tipps zusammengestellt.

 

BEACHTEN SIE FOLGENDE VERHALTENSREGELN

 

Beraten Sie so zeitnah wie möglich in Ihrem Führungsteam,
welche möglichen Szenarien für Ihr Unternehmen denkbar sind und wie Sie damit umgehen wollen.

Behalten Sie die aktuelle Lage stets im Blick
und beraten Sie sich im Führungsteam dazu fortlaufend.

Überprüfen Sie die Möglichkeit der Heimarbeit
für kaufmännische Angestellte. Insbesondere die Möglichkeiten der IT und Telekommunikation müssen
überprüft und ggf. angepasst werden.

Legen Sie Hygieneregeln fest und informieren Sie alle Mitarbeiter.
Dazu zählen:

1. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife

2. Zusätzlich können Sie auch Desinfektionsmittel bereitstellen. Achten Sie aber darauf,
dass die Mittel min. „Begrenzt viruzid“ sein müssen.

3. Verzicht des Händeschüttelns bei der Begrüßung

4. Niesen nur in die Armbeuge.

5. Abstand zu anderen Menschen min. 1 Meter.

6. Ggf. Regelmäßige Reinigung von Oberflächen mit entsprechenden Reinigungsmitteln.

 

Weitere Infos zum Thema Krisenmanagement?

Die SVG Consult für das Verkehrsgewerbe GmbH beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit dem Thema Krisenmanagement für Unternehmen der Verkehrswirtschaft. Gerne stehen wir Ihnen für Fragen zur Verfügung.
Für Fragen zu Hygienemaßnahmen können Sie sich auch bei Ihrem Betriebsarzt oder bei den zuständigen Fachkräften für Arbeitssicherheit der SVG informieren.

Informationen zur aktuellen Lage erhalten Sie unter www.rki.de oder www.bzga.de. Auch bei Youtube bekommen Sie wichtige Informationen im Kanal der BZGA unter https://www.youtube.com.

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