Auswertung der Corona-Umfrage

Mitte März ist für viele Unter­neh­men in Deutsch­land eine Situa­tion einge­tre­ten, die bis dato, wenn über­haupt, nur in theo­re­ti­schen Plan­spie­len umris­sen wurde. Nach nun mehr als drei Mona­ten wissen alle Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer sehr genau, was es heißt, prak­tisch mit einer solchen Situa­tion umzu­ge­hen. Wir als SVG Consult woll­ten nun wissen ob und wie Sie die Situa­tion meis­tern konn­ten, welche Konse­quen­zen und Schlüsse Sie für Ihren weite­ren Weg daraus ziehen.

Dank Ihrer regen Teil­nahme an unse­rer Umfrage zum Umgang mit Krisen­si­tua­tio­nen konn­ten wir dieses Bild nun zeich­nen und präsen­tie­ren Ihnen hier, wie verspro­chen, die Gesamt­ergeb­nisse.

Vorweg­ge­nom­men strahlt die Auswer­tung, trotz spür­ba­rer Krise, über­wie­gend Opti­mis­mus aus und signa­li­siert bei vielen Teil­neh­mern eine große Offen­heit für Verän­de­run­gen. Bestä­tigt wird auch, dass die Lösung tech­ni­scher Heraus­for­de­run­gen, in der inno­va­ti­ven Logis­tik­bran­che, viel­fach kein Problem darstellt.

Der Fokus rich­tet sich in Krisen­zei­ten eher auf  andere Berei­che; insbe­son­dere der Kommu­ni­ka­tion und der Ressource Mensch. Mehr als die Hälfte der Befrag­ten attes­tiert sich selbst Mängel in ihrer eige­nen Krisen­kom­mu­ni­ka­tion.

Stellt sich die Frage:
Wie sähe das Umfra­ge­er­geb­nis aus, wenn die Krise nur das eigene und nicht alle Unter­neh­men gleich­zei­tig beträfe?

Aus den Antwor­ten wird deut­lich, dass das Vorhan­den­sein von sog. „Kopf­mo­no­po­len“ keine Selten­heit ist. Denn es werden offen­bar viel­fach grund­le­gende Entschei­dun­gen von Einzel­per­so­nen getrof­fen und Maßnah­men ergrif­fen, ohne dass fremde Hilfe in Anspruch genom­men wurde.

Viele tole­rie­ren, bei ihrem Ausfall als „allei­ni­ger“ Entschei­der, sogar die Gefahr von gravie­ren­den Hand­lungs­ein­schrän­kun­gen im betrieb­li­chen Ablauf.

Umfas­sen­des Krisen­ma­nage­ment scheint bei vielen Befrag­ten somit noch eine unter­ge­ord­nete Rolle zu spie­len. Aller­dings wollen 96 % der Befrag­ten zukünf­tig, zum Teil auch mit exter­ner Unter­stüt­zung, weitere Krisen­vor­keh­run­gen in ihrem Unter­neh­men tref­fen.

Unter­stüt­zung beim Auf- und Ausbau eines Krisen­ma­nage­ment­pro­gramms bietet die SVG Consult inter­es­sier­ten KRAVAG / SVG Kunden seit Jahren an, erstellt dazu auf Wunsch Analy­sen von Betriebs­ab­läu­fen und unter­stützt mit Kommu­ni­ka­ti­ons- und Führungs­kräf­te­trai­nings.

Spre­chen Sie uns bei Inter­esse einfach an

Ihr SVG Consult ‑Team

DIE AUSWERTUNG:

Zur aktuellen Krise

Die Krise hat viele unse­rer Mitar­bei­ter verun­si­chert.

Alle tech­ni­schen Heraus­for­de­run­gen haben wir zügig und umfas­send gemeis­tert.

Das Fahr­per­so­nal steht / stand unein­ge­schränkt zur Verfü­gung.

Der Zugang zu notwen­di­gen, staat­li­chen Hilfen ist uns leicht­ge­fal­len.

Aus dieser Lage erge­ben sich neue Chan­cen für das Unter­neh­men.

Aussage zum internen Krisenmanagement

Unser Unter­neh­men hat sich im Vorfeld schon mit mögli­chen Krisen­sze­na­rien und deren Abwehr­maß­nah­men befasst.

Mein Unter­neh­men war/wäre auch ohne mich (Inha­ber, Geschäfts­füh­rer, Führungs­kraft) voll hand­lungs­fä­hig.

Ich habe einen Krisen­stab benannt und einge­setzt.

Meine Krisen­kom­mu­ni­ka­tion gegen­über meinen Mitar­bei­tern beur­teile ich als gut und umfas­send.

Meine Krisen­kom­mu­ni­ka­tion gegen­über Kunden und Geschäfts­part­nern beur­teile ich als gut und umfas­send.

Aussage zur Vorbereitung auf zukünftige Krisensituationen

Ein Unter­neh­men auf eine Krisen­si­tua­tion früh­zei­tig vorzu­be­rei­ten ist notwen­dig

Unser Betrieb wird für zukünf­tige Krisen Vorbe­rei­tun­gen tref­fen.

Meine Erfah­run­gen im Umgang mit einer Krise würde ich im Rahmen eines Netz­wer­kes mit ande­ren Unter­neh­mern teilen.

Aussage zur externen Krisenmanagement-Unterstützung

Externe Krisen­ma­nage­ment-​Unter­stüt­zung hätte uns in der derzei­ti­gen Situa­tion gehol­fen.

Eine externe Unter­stüt­zung im Krisen­ma­nage­ment ist für unse­ren Betrieb zukünf­tig erfor­der­lich.

Externe Krisen­un­ter­stüt­zung sollte zusätz­lich digi­tal verfüg­bar sein.